Hier berechnest du, wie viel Kapital dir am Ende deiner Ansparphase zur Verfügung steht.
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| Jahr | Einzahlung im Jahr | Zinsen im Jahr | Steuer im Jahr | Vermögen zum Jahresende |
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Beim Investieren denken Privatanleger oftmals nur in Einmalzahlungen und großen Summen. Dabei liefern - gerade über lange Zeiträume - auch schon kleine, regelmässige Sparbeträge überragende Ergebnisse.
Die Ansparphase ist die Zeit, in der du Kapital aufbaust. Monat für Monat investierst du per Sparplan automatisiert. Das Geld arbeitet und je länger die Dauer, desto größer der Effekt des Zinseszins.
Viele Privatanleger hoffen "200 Euro im Monat, 20 Jahre, wird schon reichen." Reine Überschlagsrechnung, ohne Zinseszins, ohne Steuer, ohne Realität.
Über ein, zwei Jahre fällt der Fehler nicht auf. Über zwanzig, dreißig Jahre entscheidet er, ob am Ende ein Vermögen steht – oder nur ein Sparbuch mit Umwegen.
Ein Faktor wird dabei besonders unterschätzt: wie stark sich Zinsen auf Zinsen über Zeit aufschaukeln. Zwei Sparpläne mit identischer monatlicher Rate können völlig unterschiedlich enden – je nachdem, wie früh du anfängst und wie diszipliniert du durchziehst.
Das ist der Grund, warum "ich fange nächstes Jahr an" die teuerste Aussage beim Investieren ist. Nicht weil ein Jahr fehlt – sondern weil dir der Zinseszins auf dieses eine Jahr für den Rest der Laufzeit fehlt.
Und dann ist da noch die Sparphase. Die musst du realistisch planen – nicht zu kurz gedacht, aber auch nicht auf Sankt Nimmerlein verschoben. Als Finanzathlet rechne ich lieber mit einem längeren, disziplinierten Zeitraum als mit einem kurzen, hektischen Endspurt.
Wer früh anfängt und stur durchzieht, hat statistisch die besseren Karten. Plan also lieber langfristig: Lieber 20 Jahre solide als 5 Jahre mit Vollgas und Vollbremsung.
Fazit: Der Rechner ersetzt keine Beratung. Aber er zeigt dir schwarz auf weiß, was dein Plan heute wert ist – bevor die Realität es dir sagt.